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	<title>Termine &amp; Berichte Archives &#8226; Hühnerrettung NRW</title>
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	<description>Wir übernehmen ausgediente Legehennen aus Massentierhaltungen und vermittelt sie an tierliebe Menschen.</description>
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	<title>Termine &amp; Berichte Archives &#8226; Hühnerrettung NRW</title>
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		<title>Glück und Leid im April</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/glueck-und-leid-im-april/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 06:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei unserer April-Rettung konnten wir 220 Hennen und einen Hahn retten und in liebevolle neue Zuhause vermitteln. Der Wermutstropfen: Das Team vor Ort durfte natürlich „nur“ die freigegebenen Hennen mitnehmen. Trotzdem schaut man auch in den offenen Nachbarstall und würde so gerne viele Leben mehr retten und offensichtlich kranken Hühner die Chance auf Heilung geben.&#8230;</p>
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	<p><em>Bei unserer April-Rettung konnten wir 220 Hennen und einen Hahn retten und in liebevolle neue Zuhause vermitteln. Der Wermutstropfen: Das Team vor Ort durfte natürlich „nur“ die freigegebenen Hennen mitnehmen. Trotzdem schaut man auch in den offenen Nachbarstall und würde so gerne viele Leben mehr retten und offensichtlich kranken Hühner die Chance auf Heilung geben.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Natürlich leidet man dann mit und versucht umso mehr, sich auf die zu rettenden Hennen zu konzentrieren, aber es zerreißt einem schon das Herz. Trotzdem überwiegt im Nachhinein die Freude über die geretteten Leben. Während unserer Ausstallung mussten wir fünf Pflegis separieren, unter anderem Panic, deren Geschichte ihr sicher schon gelesen habt. Die anderen vier hatten unterschiedlich große Wunden und eine Henne davon eine Verletzung, die uns doch sehr an unsere Nessy erinnerte. Die Wunde war zwar nicht so tief wie bei Nessy, aber in ihrem Ausmaß gleich groß. Auf den Fotos seht ihr den Zustand der Wunde bei der Ausstallung am 11. April und vom 4. Mai auf dem Weg der Heilung. Die positive Veränderung zeigt einmal mehr, wie schnell die Hühner bei guter Pflege wieder gesunden können.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2723" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2-300x300.jpeg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2-300x300.jpeg 300w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2-1024x1024.jpeg 1024w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2-150x150.jpeg 150w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2-768x768.jpeg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2-1536x1536.jpeg 1536w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Bild2.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser ganz lieber Dank geht an alle Helfer und Adoptanten, die immer wieder ihre Freizeit und Fürsorge für die Tiere „opfern“.</p>
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		<item>
		<title>A girl named Panic …</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/a-girl-named-panic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 06:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hier nach dem Titel eines spannenden Krimis klingt, ist die Geschichte einer kleinen weißen Henne aus der April-Rettung. Direkt beim Einfangen der Hennen, werden diese von uns durch einen kurzen Check als transportabel, also gesund, oder „Pflegi“, also hilfsbedürftig eingestuft. Bei besagter Rettung nahm Nicole am Stallausgang eine schreiende, panische Henne entgegen und trug&#8230;</p>
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	<p><em>Was hier nach dem Titel eines spannenden Krimis klingt, ist die Geschichte einer kleinen weißen Henne aus der April-Rettung. Direkt beim Einfangen der Hennen, werden diese von uns durch einen kurzen Check als transportabel, also gesund, oder „Pflegi“, also hilfsbedürftig eingestuft. Bei besagter Rettung nahm Nicole am Stallausgang eine schreiende, panische Henne entgegen und trug sie zu Sandra, der die Erstbeurteilung der Pflegis oblag. Die Henne war blass wie ein Geist, ihre Füße und Beine übersät mit Wunden und dazu ein schrumpeliger Kamm.</em></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Die Kleine wurde sofort in eine Pflegebox gepackt. Was wir vorher noch nie erlebt hatten: Sie blieb nicht einfach sitzen, sie tobte in blinder Panik in der Box rum und krallte sich mit ihren geschundenen Füßen am Türgitter der Box fest. Somit war direkt klar, dass sie ein besonderer Fall war und unbedingt engmaschig überwacht werden musste, um ihrem kleinen Körper mit viel Ruhe und Pflege eine Chance zur Heilung zu geben.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2724" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Panic2-1-268x300.jpg" alt="" width="268" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Panic2-1-268x300.jpg 268w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Panic2-1-915x1024.jpg 915w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Panic2-1-768x859.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Panic2-1-1373x1536.jpg 1373w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/05/Panic2-1-1831x2048.jpg 1831w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></p>
<p>Und so blieb die inzwischen „Panic“ getaufte Henne bei Sandra. Die ersten beiden Tage waren von Stress geprägt. Jedes Saubermachen der Box, jeder Wasserwechsel oder das Auffüllen der Futternäpfe führten bei Panic zu regelrechten Nervenzusammenbrüchen. Ihr körperlicher und seelischer Zustand zeigte ganz klar, dass sie in der industriellen Haltung extrem gelitten hatte. Wahrscheinlich wurde sie bei beinahe jedem Versuch, an Wasser oder Futter zu kommen, von stärkeren Hennen vertrieben. Auf der Krankenstation holte sie, sobald sie sich halbwegs sicher fühlte, alles nach und trank täglich zwei Wassernäpfe leer und inhalierte regelrecht das Futter. Schon am dritten Tag zeigten sich die kognitiven Fähigkeiten, die Hühnern allzu oft abgesprochen werden. Sie hatte innerhalb von kaum 48 Stunden verstanden, dass Sandra keineswegs eine Bedrohung darstellte, sondern vielmehr für das Anliefern von Futter und Leckereien zuständig war. Und so ließ Panic den ersten Körperkontakt zu. Auf dem Arm sitzend beobachtete sie ruhig und interessiert die Versorgung ihrer verletzten Füße und ließ das regelmäßige Eincremen schon fast genussvoll zu. Zur Belohnung ging es dann regelmäßig raus, um in der Sicherheit auf Sandras Arm sitzend, die ersten Blicke auf die große weite Welt zu werfen. Grasflächen, Sonne, blauer Himmel, das alles führte zu blankem Erstaunen bei der kleinen Panic. Die neuen Eindrücke führten aber auch immer mehr zu Lebensmut und Selbstbewusstsein. Schon bald durfte sie in einem kleinen Gehege die ersten selbstständigen Schritte auf ihren gut heilenden Füßen machen. Inzwischen mausert sie, erneuert also ihr strubbeliges Gefieder, und verwandelt sich so auch äußerlich in eine kleine Schönheit. Nach ein paar Tagen, in denen sie tagsüber bereits friedlich und akzeptiert in der Hühnergruppe mitgelaufen ist, ging sie gestern Abend zu ersten Mal mutig mit in den Schlaf-Stall und suchte sich ein ruhiges Plätzchen zwischen den anderen Hühnern. Ihr Name bleibt natürlich bestehen, hat aber nur noch symbolischen Charakter für ihren holprigen Start ins richtige Hühnerleben.</p>
<p>Panic hat großes Glück gehabt, ihre Geschichte wirft aber auch die Frage auf, wie es solchen Hennen bei der Ausstallung auf dem Weg zum Schlachter geht. Diese Ausstallungen finden allgemein unter enormem Stress statt und bedeuten für jedes Tier Schmerz, Qual und unendliches Leid bis zum letzten Atemzug, hilflos kopfüber am Schlachtband hängend … wie viele Leidensgenossinnen von Panic erleben das Ende ihres traumatisierenden Lebens als blanken Horror?</p>
<p>Und es findet tagtäglich statt, tausende Male, millionenfach und ein Großteil der Menschen verschließt die Augen davor. Panic ist eine Botschafterin für alle fühlenden Wesen, die einfach nur leben wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bitte seht uns, wir wollen leben!</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/bitte-seht-uns-wir-wollen-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 19:24:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir brauchen noch über 500 Plätze für den 16. Mai. Unsere Retter wollen nicht aufgeben und die magische Zahl 1000 Lebensplätze erreichen. Alle Hennen, die von der Hühnerrettung nicht mitgenommen werden können, werden in der darauffolgenden Woche zur Schlachtung gebracht. Wir sind sozusagen im Endspurt, bitte schaut noch mal, ob ihr nicht doch noch das&#8230;</p>
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	<p><em>Wir brauchen noch über 500 Plätze für den 16. Mai. Unsere Retter wollen nicht aufgeben und die magische Zahl 1000 Lebensplätze erreichen. Alle Hennen, die von der Hühnerrettung nicht mitgenommen werden können, werden in der darauffolgenden Woche zur Schlachtung gebracht.</em></p>
<p>Wir sind sozusagen im Endspurt, bitte schaut noch mal, ob ihr nicht doch noch das eine oder andere Huhn aufnehmen könnt. Vielleicht habt ihr Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder, die noch Plätze erübrigen können. Bitte rührt die Werbetrommel für die Hennen, wir sind wirklich auf eure Hilfe angewiesen.</p>
<p>Übergabeorte sind:</p>
<p>Köln</p>
<p>Xanten</p>
<p>Reichshof, Windeck, Kierspe</p>
<p>Herdecke (Ennepe-Ruhr-Kreis)</p>
<p>Haltern</p>
<p>Mönchengladbach</p>
<p>Bitte meldet euch bei den entsprechenden Vermittlern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ihr habt euren Job erledigt, ich brauche euch nicht mehr“</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/ihr-habt-euren-job-erledigt-ich-brauche-euch-nicht-mehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 19:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist der Satz mit dem Betreiber von industriellen Legebetrieben ihre Hennen nach Ostern ehrlicherweise ansprechen müssten. Denn genau das ist die traurige Wahrheit, für das Ostergeschäft wurde auch noch das letzte Ei rausgequetscht und danach gehtes zum Schlachter. Für bis zu 1000 Hennen können wir das am 16. Mai verhindern. Bitte helft uns, Leben&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-2691 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="2691"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-zxjbmqrfe6i3 fl-row-default-height fl-row-align-center" data-node="zxjbmqrfe6i3">
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	<p><em>Das ist der Satz mit dem Betreiber von industriellen Legebetrieben ihre Hennen nach Ostern ehrlicherweise ansprechen müssten. Denn genau das ist die traurige Wahrheit, für das Ostergeschäft wurde auch noch das letzte Ei rausgequetscht und danach geht</em><em>es zum Schlachter.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2692" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/03/1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/03/1-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/03/1-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/03/1-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2026/03/1.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></em></p>
<p>Für bis zu 1000 Hennen können wir das am 16. Mai verhindern. Bitte helft uns, Leben zu retten und schaut doch mal nach, ob ihr nicht den einen oder anderen Platz frei habt. Es wäre wirklich ein großes Geschenk, wenn wir das für 1000 Hennen möglich machen können.</p>
<p>Und wer liebe Nachbarn hat oder gar sehr ländlich wohnt, kann ja auch mal darüber nachdenken, seinen Mädels einen passenden Hahn zu schenken. Auf unseren Pflegeplätzen warten zahlreiche Gockel auf einen Einsatzbefehl als Beschützer für ein paar nette Hennen.</p>
<p>Übergabeorte sind:</p>
<p>Köln</p>
<p>Xanten</p>
<p>Reichshof, Windeck, Kierspe</p>
<p>Herdecke (Ennepe-Ruhr-Kreis)</p>
<p>Haltern</p>
<p>Mönchengladbach</p>
<p>Bitte meldet euch bei den entsprechenden Vermittlern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chinesisches Feuer-Pferd? Nix da, 2026 ist ein Hühner-Jahr</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/chinesisches-feuer-pferd-nix-da-2026-ist-ein-huehner-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 18:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum konnten wir euch von den erfolgreichen Rettungen der vergangenen Monate berichten, geht es zum Glück schon wieder los und neue Hühner hoffen auf einen Platz in eurem Stall. Immer mal wieder beschleichen uns ungute Gedanken, wie „alle Plätze belegt, zu viele Menschen geben ihre Hühnerhaltung auf, zu viele Hennen brauchen noch Plätze …“. Aber&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-2676 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="2676"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-vnwy7sdufghb fl-row-default-height fl-row-align-center" data-node="vnwy7sdufghb">
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	<p><em>Kaum konnten wir euch von den erfolgreichen Rettungen der vergangenen Monate berichten, geht es zum Glück schon wieder los und neue Hühner hoffen auf einen Platz in eurem Stall.</em></p>
<p>Immer mal wieder beschleichen uns ungute Gedanken, wie „alle Plätze belegt, zu viele Menschen geben ihre Hühnerhaltung auf, zu viele Hennen brauchen noch Plätze …“. Aber dann schütteln wir uns und sagen, dass wir das doch wohl wieder schaffen werden. Am 11. April dürfen 200 Hennen in die Freiheit. Und mit Eurer Hilfe wollen wir das Jahr 2026, im chinesischen das Jahr des Feuer-Pferdes, für uns alle zum Jahr des Huhns machen und mit der Rettung der 200 Hennen starten. Übergabepunkte für diese Tiere sind Mülheim a. d. Ruhr und Haltern. Für die anderen Übergabeorte sind im Mai weitere Rettungen geplant, Infos folgen.</p>
<p>Nur mit euerer Hilfe können wir es schaffen und so viele Hennen wie möglich retten. Bitte meldet euch zahlreich und werdet Lebensretter. Und vergesst dabei bitte nicht die gefiederten Jungs, denn auf zahlreichen unserer Pflegestellen sitzen etliche Hähne, die auf ein neues Zuhause warten und so gerne ihrem Job als Aufpasser für eine Gruppe Hennen nachkommen möchten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unsere Sommerrettungen im Mai, Juni und Juli</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/unsere-sommerrettungen-im-mai-juni-und-juli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 13:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Sommerrettungen 2025, falls ihr noch Hennen aufnehmen möchtet meldet euch gerne bei den entsprechenden Vermittlern: 31.5.: 200 Hennen Übergabe Mülheim + Herdecke 7.6.: ca. 700 Hennen Übergabe Reichshof, Köln &#38; Ennepetal 26.7.: ca. 4oo Hennen Übergabe in Mönchengladbach, Haltern + Mülheim</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-2564 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="2564"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-k4dirfej62mb fl-row-default-height fl-row-align-center" data-node="k4dirfej62mb">
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	<p>Unsere Sommerrettungen 2025, falls ihr noch Hennen aufnehmen möchtet meldet euch gerne bei den entsprechenden Vermittlern:</p>
<p>31.5.: 200 Hennen Übergabe Mülheim + Herdecke</p>
<p>7.6.: ca. 700 Hennen Übergabe Reichshof, Köln &amp; Ennepetal</p>
<p>26.7.: ca. 4oo Hennen Übergabe in Mönchengladbach, Haltern + Mülheim</p>
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		<title>Weltfrauentag, wie der 8. März mein Leben veränderte</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/weltfrauentag-wie-der-8-maerz-mein-leben-veraenderte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 11:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der äußere Anschein kann täuschen … ein schickes Auto mit versteckten Mängeln, ein schöner Mensch mit verdorbener Seele, eine Freilandhühnerhaltung mit übersehenem Schmerz oder eben ich, Frau Henne L. Ohmann* aus S. in NRW, geschlüpft als Eier-Maschine und auf lebenskurze Ausbeutung getrimmt, aber dazu erkoren, diesen Bericht zu verfassen. Vor über 2 Jahren bin ich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-2528 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="2528"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-ay4hl17td5jr fl-row-default-height fl-row-align-center" data-node="ay4hl17td5jr">
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	<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2532" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-48-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-48-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-48-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-48-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-48.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />Der äußere Anschein kann täuschen … ein schickes Auto mit versteckten Mängeln, ein schöner Mensch mit verdorbener Seele, eine Freilandhühnerhaltung mit übersehenem Schmerz oder eben ich, Frau Henne L.</p>
<p>Ohmann* aus S. in NRW, geschlüpft als Eier-Maschine und auf lebenskurze Ausbeutung getrimmt, aber dazu erkoren, diesen Bericht zu verfassen.</p>
<p>Vor über 2 Jahren bin ich in einem Inkubator geschlüpft, hunderte, was sage ich, tausende andere Küken schlüpften mit mir. Dann ging alles ganz schnell, wir wurden sortiert: Hennen = wertvoll, Hähne = überflüssig! Ihr glaubt immer noch, dass in Deutschland keine Küken mehr getötet werden? Stimmt, Deutschland hat das einfach ausgesourct, die Küken werden in Osteuropa getötet oder auch in Südeuropa. Danach werden viele der kleinen Leichen zurückgeholt, da die Zoos, Reptilienhalter und Greifvogelstationen billiges Futter für ihre Tiere benötigen. Hört Euch dazu mal den Pock-Pock-Cast der Hühnerrettung NRW e.V. an. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2531 alignright" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-47-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-47-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-47-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-47-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-47.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Meine weiblichen „Geschwister“ und ich kamen in einen Aufzuchtbetrieb, auch dazu gibt es nicht viel zu erzählen. Monate im eigenen Dreck, da die Ställe nicht sauber gemacht werden (können, sagen die Menschen), erdrückende Enge, stickige Luft und viel Zankerei. Sobald wir ins legefähige Alter kamen, wurden wir verkauft. Für uns eine grausame Lotterie. Wer kommt in die dunklen Hallen mit den rostigen Gittern, wer muss am längsten durchhalten, also eine Zwangsmauser überstehen, wer begegnet den grausamsten Ausstallern und wird schlussendlich mit gebrochenen Knochen stundenlang zur Schlachtung ins Ausland gefahren? Wer landet vorher schon (womöglich lebendig) in der Kadavertonne? Eigentlich sollte man glauben, dass ich zu den Gewinnerinnen dieser Verlosung gehörte, denn ich kam in eine bäuerliche Freilandhaltung.</p>
<p>Ihr Menschen sagt manchmal: „Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht.“ Wir hatten viel Platz und frische Luft und Sonne, aber auf die Sauberkeit des Stalls und auf unsere Gesundheit konnte niemand achten. Zu viel in die Hühnerhaltung gesteckte Arbeit ist nicht wirtschaftlich.  Und so verwandelte sich unser ursprüngliches Paradies langsam aber sicher ins Gegenteil.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2530" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/3PHOTO-2025-03-08-17-04-48-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/3PHOTO-2025-03-08-17-04-48-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/3PHOTO-2025-03-08-17-04-48-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/3PHOTO-2025-03-08-17-04-48-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/3PHOTO-2025-03-08-17-04-48.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Kolleginnen starben an entzündeten Legedärmen, gebrochenen Bauchdecken oder auch feststeckenden, viel zu großen Eiern. Und in den Ritzen des Stalls machten sich die Milben breit. Unter ihnen auch die gefürchteten Grabmilben, die sich an unseren Beinen und Füßen breit machen und sich dort, wenn sie unentdeckt und somit unbehandelt bleiben, bis auf die Knochen durchbohren und unsägliche Schmerzen verursachen. In den gut zwei Jahren, die wir dort verbrachten, wurden die Verluste in unseren Reihen vom Betreiber durchaus registriert, aber was sollte er machen? Bei einem Eierpreis von zwei, maximal drei Euro je 10er Karton, ist der Besuch mit einer von uns beim Tierarzt undenkbar. Höhere Preise für Eier führen bei den Verbrauchern zu Schnappatmung und da haben wir ihn, den so oft erwähnten Teufelskreis.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2533 alignright" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-49-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-49-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-49-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-49-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2025/03/PHOTO-2025-03-08-17-04-49.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Und dann kam für den Rest von uns der absolute Volltreffer in der Lotterie des Lebens: IHR! Dank euch allen wurden wir abgeholt und nicht zum Schlachter gebracht, sondern zogen in Privatgärten ein. Am 8. März verließen wir, 203 Hennen, 6 Pflegies und drei Hähne, unsere gewerblichen Halter und wurden zu geliebten Haustieren. Unsere Beine wurden behandelt und die Hennen mit den dicken Bäuchen operiert und von den darin steckenden Schicht-Eiern befreit, sodass wir fit und schmerzfrei in die Zukunft blickend unsere neuen Zuhause beziehen konnten.</p>
<p>Und was hat das Ganze jetzt mit der Headline zum Weltfrauentag zu tun, fragt ihr euch? Als Huhn darf ich antworten: „Brat Dir ein Ei drauf!“, aber nein, ich will es euch erklären: Gerettet wurden Hennen, Pflegies und Hähne! Denn wir sind offen für alle. Es ist egal, wen ihr liebt, solange ihr niemandem damit schadet, seid offen für alles und alle.  Nicht nur die unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen und allen dazwischen sollte ein Ende haben auch der Unterschied zwischen Nutztier und Haustier muss beendet werden.</p>
<p>Es grüßt euch ein geliebtes Haustier</p>
<p>Henne L. Ohmann</p>
<p>*Der volle Name liegt der Redaktion vor</p>
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		<title>Licht und Schatten im September&#8230;</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/licht-und-schatten-im-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie weit die Ansichten und Tierschutzgedanken bei Betreibern von Legebetrieben auseinandergehen, konnten wir bei der vergangenen Rettung live erfahren.  Um die gut 700 September-Hühner zu retten, waren wir mit zwei Teams in zwei unterschiedlichen Betrieben unterwegs. Es soll im Folgenden nicht um das Anprangern eines bestimmten Betreibers gehen, daher sind unsere Berichte auch in den&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-2474 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="2474"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-iqnlfbhp5m8c fl-row-default-height fl-row-align-center" data-node="iqnlfbhp5m8c">
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	<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Wie weit die Ansichten und Tierschutzgedanken bei Betreibern von Legebetrieben auseinandergehen, konnten wir bei der vergangenen Rettung live erfahren. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Um die gut <strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">700 September-Hühner</span></strong> zu retten, waren wir mit <strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">zwei Teams</span></strong> in <strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">zwei unterschiedlichen Betrieben</span></strong> unterwegs. Es soll im Folgenden nicht um das Anprangern eines bestimmten Betreibers gehen, daher sind unsere Berichte auch in den meisten Fällen anonymisiert, wir möchten euch einfach zeigen, dass es auch in der Industrie „sonne und solche“ gibt, wie man am Niederrhein so schön sagt .</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Ein Team traf zu früh morgentlicher Stunde vor Ort den Betreiber und dieser hatte sogar den auszustallenden Mobilstall schon perfekt mit seinem Zugwagen so nah wie möglich an unseren dort parkenden Transporter gezogen. Seine Freude darüber, dass seine Hennen an diesem Tag nicht den Weg zum Schlachter antraten, sondern ihre wohlverdiente Hühnerrente künftig als geliebte Haustiere in Privatgärten genießen sollten, zeigte sich während der gesamten Aktion in seiner tatkräftigen Unterstützung. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Aus diesem Stall konnte unser Team <strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">244 Hennen</span></strong> mitnehmen, von denen drei als Pflegies eingestuft wurden. Zwei davon befinden sich auf dem Weg der Besserung und werden sicher bald ihr neues Leben genießen können. Für eine Henne kam leider jede Hilfe zu spät, sie wurde während ihrer Bauch-OP erlöst, da der Legedarm durch verwachsene, bösartige Tumore schon so weit zerstört war, dass der Tierarzt kein Wunder mehr für sie vollbringen konnte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Das andere Team war ebenfalls bereits um 4.30 Uhr vor Ort, jedoch alleine, da der betreffende Betreiber sich herzlich wenig für den Verbleib seiner Tiere interessiert. Außerdem hatte er einige Vorbereitungsarbeiten „vergessen“, sodass das Team vor einem Stall stand, der zwar auch bewegt worden war, aber tatsächlich so, dass die Wege insgesamt nicht nur weiter und unpraktischer waren, sondern so, dass mit Hilfe eines Allrad-Fahrzeugs unseres Teams regelmäßig mit einem Shuttle-Service gefahren werden, musste, um den fußläufigen Transport der Transportkisten über 100 Meter über ein matschiges, verschlammtes Feld zu vermeiden. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Durch weitere Versäumnisse gab der Betreiber uns abschließend das Gefühl, dass er den „verrückten Hühnerstreichlern“ das Leben einfach so schwer wie möglich machen wollte. Trotzdem haben wir es natürlich geschafft. 469 Hennen, vier Pflegies und drei Gockel (einer davon aus besagtem Stall) konnten in ihr neues, glückliches Leben gebracht werden. Eine kleine Henne wurde als erste gerettet, sie war nicht etwa im Stall, sie hatte die gesamte Nacht unter dem Stall, neben ihrer toten Freundin gesessen und wurde zum Glück im Licht der Kopflampen unseres Teams direkt und entdeckt. Nach ein paar Schmuseeinheiten auf Kerstins Arm war die Welt für das kleine Hühnchen in Ordnung, sodass es nun auch fröhlich in einer Hühnerschar die gewonnene Freiheit genießt.</span></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2475" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.43.51_07103c96-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.43.51_07103c96-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.43.51_07103c96-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.43.51_07103c96-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.43.51_07103c96.jpg 1512w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2477" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.45.43_87b6369c-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.45.43_87b6369c-225x300.jpg 225w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.45.43_87b6369c-768x1024.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.45.43_87b6369c-1152x1536.jpg 1152w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/WhatsApp-Bild-2024-09-28-um-11.45.43_87b6369c.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
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<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Insgesamt konnten am <strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">28. September 719 Hennen und drei Hähne </span></strong>gerettet werden. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Und das, das können wir gar nicht oft genug betonen, nur dank eurer tatkräftigen Unterstützung. Liebe Adoptanten, Helfer und Unterstützer, wir sind euch unendlich dankbar, dass ihr immer wieder bereit seid, Hühner aufzunehmen und glücklich zu machen, dass ihr bereit seid, zu unchristlichen Uhrzeiten aufzustehen und an der Rettung teilzunehmen und, dass ihr bereit seid, Pflegies zu nehmen, denen oft nur eine kurze Zeit in Freiheit gewährt ist, sodass die Begleitung auf dem letzten Weg an euch hängen bleibt. Und wenn euch der eine oder andere deswegen als „verrückten Hühnerstreichler“ bezeichnet, nehmt das bitte als Kompliment, denn da wo bei euch ein Herz schlägt, haben viele andere nur Gleichgültigkeit und Egoismus zu bieten.</span></p>
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		<title>So viele und doch so wenige …</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/so-viele-und-doch-so-wenige/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 14:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundsätzlich sind wir stets bemüht, euch „neutrale“ Berichte über die Rettungen zu geben, also weder reißerisch noch schmusig. Manchmal überwältigen einen aber trotzdem die Gefühle und so kann es passieren, dass ein solcher Text eher zur Meinungsäußerung wird, als zu einem Bericht.  Während der Vermittlung für unsere Hennen der vergangenen Rettung haben wir uns sehr&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-2461 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="2461"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-v60yjhcpun73 fl-row-default-height fl-row-align-center" data-node="v60yjhcpun73">
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	<p><em>Grundsätzlich sind wir stets bemüht, euch „neutrale“ Berichte über die Rettungen zu geben, also weder reißerisch noch schmusig. Manchmal überwältigen einen aber trotzdem die Gefühle und so kann es passieren, dass ein solcher Text eher zur Meinungsäußerung wird, als zu einem Bericht. </em></p>
<p>Während der Vermittlung für unsere Hennen der vergangenen Rettung haben wir uns sehr gefreut, dass der Betreiber der Anlage uns 50 bis 100 Hennen mehr als ursprünglich vereinbart, zusagte. Nicht nur Ihr, als Adoptanten, freut Euch über die süßen Hennen in Euren Gärten, auch wir freuen uns über jedes einzelne Leben, das wir retten können. Und so haben wir telefoniert, gequatscht und Listen geführt, um <strong>ca. 600 Hennen</strong> in ein Leben zu führen, das aus Freiheit und dem „Geliebt-werden“ als Haustier besteht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2463 alignleft" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht2-300x200.jpg 300w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht2-1024x683.jpg 1024w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht2-768x512.jpg 768w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht2-1536x1024.jpg 1536w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht2.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Am Morgen der Rettung war ich als Vorbereiter des Übergabeortes in MG bereits relativ übellaunig unterwegs, da ich in den Tagen vorher die Bilder sehen musste, die „ANINOVA“, eine große Tierschutzorganisation, aus einer Puten-Mast in Deutschland veröffentlichte. Puter, wundervolle, fühlende Lebewesen, wurden (und werden in Betrieben auch heute, während Ihr das hier lest), geschlagen, getreten und wie Müllsäcke durch die Gegend geworfen. Das Gefühl der Ohnmacht, an diesen Zuständen in der Industrie bis dato bei weitem nicht genug ändern zu können, begleitete mich während der Vorbereitung der Hühner-Übergabe.</p>
<p>Und dann kam der so schockierende Anruf vom Team vor Ort am Stall: nicht <strong>600 Hennen, sondern lediglich 445, </strong>davon sogar noch neun sofort als „Pflegies“ aussortiert.</p>
<p>Was war passiert? Beim sogenannten „Raus-Schlachten“, also der Entnahme von Hennen, zur Vermarktung als Suppenhuhn im Hofladen, hat der Betreiber sich um mehr als 150 Hennen verzählt. Ca. 150 mal hat das Leben eines Tieres weniger gezählt als eine Suppenmahlzeit. Ca. 150 mal hat sich ein Mensch erhoben und gesagt: „Mein Appetit ist wichtiger als Dein Leben!“. 150 mal wurde der Tod eines fühlenden Lebewesens verdrängt und vergessen.</p>
<p>Was wäre los, wenn ich diesen Text über Hunde, Katzen oder andere sogenannte Haustiere schreiben müsste? Ein Aufschrei würde durchs Land gehen, die Menschen wäre auf den Straßen, würden diejenigen, die Hunde und Katzen auf den Grill legen, verfolgen und bestrafen. Alle stünden Schulter an Schulter und würden diese Tierquäler bekämpfen. Ihr merkt es oder? Irgendetwas stimmt nicht mit uns Menschen: Wir streicheln unserem Hund über den Kopf und erzählen jedem, der es hören will oder nicht, dass wir alles für diesen Hund tun würden. Danach wenden wir uns ab und legen ein paar Scheiben Fleisch und einige Würstchen auf den Grill … unser Gehirn sagt: „Passt schon, das waren ja nur „Nutztiere“.</p>
<p><strong>NEIN! Der Begriff Nutztier ist vollkommen irreführend und falsch.</strong></p>
<p>Eins der Pflegies ist bei mir gelandet. Trotz ihres dicken Bauches, verursacht durch Schichteier und einen Bauchdeckenbruch, hat sie von Sonntagfrüh bis Mittwochmorgen ihr neues Leben gefeiert. Sie hat in der Sonne gelegen und Grashalme gezupft, sie hat Leckerbissen genossen und Ruhe erlebt. Sie hat im Heu liegend geschlafen und frische Luft geatmet. Dann kam die knifflige Operation. Verwachsenes Gewebe und Entzündungsherde mussten lokalisiert und entfernt werden, dabei mit Präzision um die empfindlichen Organe herum mit dem Skalpell gearbeitet werden. Diese Operation war einfach ein Glücksspiel und doch unumgänglich. Die Kleine kam nach Hause und wirkte extrem schlapp. Sie war nicht zum Fressen oder Trinken zu bewegen und ich habe sie für den Abend in eine Kuscheldecke aufs Sofa gepackt. Später ist sie in besagte Decke gewickelt mit hoch ins Schlafzimmer gekommen, weil ich sie nicht alleine lassen wollte. Und jetzt sagt, dass das falsch oder bekloppt ist. Wo ist der Unterschied zwischen Nachbars Hund und dem kleinen Industrie-Huhn?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2462 alignright" src="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht-1-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" srcset="https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht-1-300x232.jpg 300w, https://huehnerrettung.de/wp-content/uploads/2024/10/Bericht-1.jpg 595w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Um 4:10 am kommenden Morgen ist sie gestorben, innerlich verblutet. Und ich habe geheult wie ein Schlosshund, um ein Huhn, das ich gerade mal gute zwei Tage kannte.</p>
<p><strong>Wir konnten am 6. Juli 447 Tiere retten. Dabei waren zwei Hähne, die nun eigene Hennengruppen haben. Neun Pflegies, von den zwei starben und die anderen sich noch in der Erholung befinden.</strong></p>
<p>Wie immer gilt unser Dank allen Adoptanten, Rettern und Helfern, die dies überhaupt möglich gemacht haben.</p>
<p>Normalerweise ist dies ein Pressetext des Vereins, da er dieses mal aber sehr auf Krawall gebürstet ist, möchte ich nochmal betonen, dass sich meine eigene Meinung beim Schreiben sehr in den Vordergrund geschoben hat. Sollte sich jemand auf den Schlips getreten fühlen, kann er mich dazu gerne kontaktieren.</p>
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		<title>Unsere ganz besonderen Glückshühner – Verstecken als lebensrettende Strategie</title>
		<link>https://huehnerrettung.de/unsere-ganz-besonderen-glueckshuehner-verstecken-als-lebensrettende-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HrN_Mitarbeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 13:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine & Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Rettungen sind nur möglich, weil wir so viele wunderbare Hühner-Adoptanten haben. Und auch wenn Landwirte mit uns kooperieren, also uns Hennen überlassen, ist es oft so, dass die Anzahl in den Industrieställen viel zu hoch ist, als dass wir diese vermitteln könnten. Es ist für unser Team eine psychische Belastung, beispielsweise 1000 Hennen zu&#8230;</p>
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	<p>Unsere Rettungen sind nur möglich, weil wir so viele wunderbare Hühner-Adoptanten haben. Und auch wenn Landwirte mit uns kooperieren, also uns Hennen überlassen, ist es oft so, dass die Anzahl in den Industrieställen viel zu hoch ist, als dass wir diese vermitteln könnten. Es ist für unser Team eine psychische Belastung, beispielsweise 1000 Hennen zu retten, aber die anderen Zigtausend dem sicheren Tod zu überlassen und ihnen nicht helfen zu dürfen. Denn nur ein paar Tage nach unserer Rettung werden die restlichen Hennen durch ein Transportunternehmen eingefangen, verladen und zum Schlachthof transportiert. Das Einfangen der Hennen läuft in der Regel folgendermaßen ab: Die Fängerkolonne rückt an und im Akkord werden die Hennen kopfüber jeweils 3-5 Hennen in einer Hand in die Boxen gestopft. Diese Prozedur erfolgt ohne großen Aufwand und es wird keine Rücksicht auf die Tiere genommen, die für die Industrie zu einem fast wertlosem „Abfallprodukt“ geworden sind. Ausgezerrt und erschöpft von der ständigen Eierproduktion ist die Legehenne am Ende ihrer Laufbahn und nachlassender Legeleistung nur noch Haut und Knochen und somit nur ein paar Cent wert.</p>
<p>Der Transport zu den Schlachthöfen ist meist ein weiter Weg, da nur wenige Schlachthöfe aus technischen Gründen Legehennen in ihrem Schlachtbetrieb annehmen.</p>
<p>Da die Fängerteams unter hohem Zeitdruck stehen, kommt es immer wieder vor, dass das eine oder andere Huhn sich so gut versteckt, dass es übersehen wird und im Stall zurückbleibt. Normalerweise rückt dann das Reinigungsteam an und die übriggebliebenen Tiere erfahren einen nicht weniger schlimmen Tod durch Desinfektions- und Reinigungsvorgänge. Oft werden sie einfach von den großen Maschinen überfahren oder ersticken an den angewendeten Mitteln. Es ist auch keine Seltenheit, dass diese Tiere beim Abtransport des Mists aus den Ställen lebendig mit auf die LKW verladen werden und nach dem Transport zur Biogasanlage dort mit dem Abfall in die Fermenter gekippt werden.</p>
<p>Im aktuellen, sehr glücklichen Fall hat der Betreiber uns verständigt und so hatten wir die Möglichkeit, diese Hennen zu retten: Unsere sogenannten Glückshühner, 18 Hennen und ein Hahn, die nur ganz knapp dem sicheren qualvollem Tod von der Schippe gesprungen sind, haben bereits ihre neuen Zuhause bezogen und genießen die gewonnene Freiheit.</p>
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