Glück und Leid im April

Bei unserer April-Rettung konnten wir 220 Hennen und einen Hahn retten und in liebevolle neue Zuhause vermitteln. Der Wermutstropfen: Das Team vor Ort durfte natürlich „nur“ die freigegebenen Hennen mitnehmen. Trotzdem schaut man auch in den offenen Nachbarstall und würde so gerne viele Leben mehr retten und offensichtlich kranken Hühner die Chance auf Heilung geben.

 

Natürlich leidet man dann mit und versucht umso mehr, sich auf die zu rettenden Hennen zu konzentrieren, aber es zerreißt einem schon das Herz. Trotzdem überwiegt im Nachhinein die Freude über die geretteten Leben. Während unserer Ausstallung mussten wir fünf Pflegis separieren, unter anderem Panic, deren Geschichte ihr sicher schon gelesen habt. Die anderen vier hatten unterschiedlich große Wunden und eine Henne davon eine Verletzung, die uns doch sehr an unsere Nessy erinnerte. Die Wunde war zwar nicht so tief wie bei Nessy, aber in ihrem Ausmaß gleich groß. Auf den Fotos seht ihr den Zustand der Wunde bei der Ausstallung am 11. April und vom 4. Mai auf dem Weg der Heilung. Die positive Veränderung zeigt einmal mehr, wie schnell die Hühner bei guter Pflege wieder gesunden können.

 

Unser ganz lieber Dank geht an alle Helfer und Adoptanten, die immer wieder ihre Freizeit und Fürsorge für die Tiere „opfern“.