Patentiere / Patenschaft

Patentiere / Patenschaft übernehmen!

Hast Du selbst nicht die Möglichkeit Tiere zu halten? Dann kannst Du über Hühnerrettung NRW e.V. eine Patenschaft für eines unserer geretteten Tiere übernehmen. Mit einer Patenschaft sicherst Du einem geretteten Tier sein glückliches Zuhause. Unsere Tiere leben artgerecht und dürfen ein natürliches Leben führen. Ihre medizinische Versorgung ist gesichert.

Eine Tier-Patenschaft ist ab 5,00 EUR monatlich möglich. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Du kannst auch eine Patenschaft verschenken, z. B. zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Die Laufzeit der Geschenk-Patenschaft bestimmt der Schenkende – eine Geschenkpatenschaft ist ab einem Mindestbetrag von 30,00 EUR möglich. Wenn Du dich für eine Patenschaft entschieden hast, senden wir Dir eine Patenschaftsurkunde mit dem Foto Deines Patentieres zu.

Als Dankeschön erhälst du die Kopie eines handgemalten Bildes Deines Patentieres in DIN A4. Unser ehrenamtlicher „Vereins-Künstler“ Rolf Engelhardt fertigt von jedem unserer Patentiere eine Kreidezeichnung an. Solltest Du eine Patenschaft verschenken wollen, ist das zusätzlich zu der Patenurkunde ein tolles Geschenk.

Jährlich finden Patentreffen statt, um das Patentier persönlich kennenzulernen.

Möchtest du gerne die Patenschaft für einen unserer Schützlinge übernehmen, dann fülle bitte unseren Patenschaftsantrag aus...

Heike

lebt bei Kathrin

Foto Patentier Heike
Gemälde Patentier Heike

Heike stammt aus einer Rettungsaktion Anfang Mai 2020. Beim Ausstallen, in diesem Fall eines Bodenhaltungsbetriebes, finden wir immer auch kranke und verletzte Tiere, die in der Menge untergehen – es aber irgendwie schaffen zu überleben.

So fanden wir Heike, die sich nur hüpfend auf einem Bein fortbewegen konnte. Also wurde Heike separiert und durfte erster Klasse, in einer Einzelbox zur Pflegestelle in Mönchengladbach mit ärztlicher Betreuung reisen.

Nach dem Gesundheitscheck und einer gründlichen Untersuchung mit Röntgenaufnahme stellte sich heraus, dass nichts gebrochen war. Es konnte lediglich eine kleine Auffälligkeit am rechten Kniegelenk festgestellt werden, mit der Verordnung: drei Mal täglich Krankengymnastik. Zum Glück hat Heike ein unglaublich freundliches und aufgeschlossenes Wesen, so dass ihre Behandlung ganz unkompliziert verläuft.

Die Krankengymnastik findet sie zwar nicht so toll, aber dafür das anschließende Kuscheln umso mehr. Nicht selten kommt es vor, dass sie dabei auf dem Schoß einschläft.

Die Eingliederung in die bestehende Hühnergruppe gestaltet sich, wie so oft bei kranken Tieren, etwas schwierig. Abends geht Heike zum Schlafen in eine Einzelbox, was sie natürlich sehr genießt. Hier kuschelt sie sich ins Heu und muss auch ihre Leckerchen (sie liebt grüne Weintrauben und Mehlwürmer) mit niemandem teilen.

Tagsüber hat sie ein eigenes Stück Garten für sich, aber immer mit Kontakt zu den anderen Hühnern.

Besonderen Spaß hat sie daran die Wildvögel aus dem Garten zu verjagen, wenn diese es auf das Futter abgesehen haben. Es ist erstaunlich wie schnell sie dann auf einmal laufen kann.

Ansonsten chillt sie gerne in irgendwelchen geschützten Ecken, genießt die Sonne und lässt sich den Wind um den Schnabel wehen. Oftmals liegt der Kater Goliath bei ihr und leistet ihr beim Chillen Gesellschaft.

Sie darf nun ihre Hühnerrente bei Kathrin verbringen und ihr Hühnerleben genießen.

Michel und Ida

leben bei Robert und Petra

Patentiere / Patenschaft - Ida und Michel
Gaensezeichnung

Im Spätsommer 2019 fuhr eine Dame durch einen kleinen Ort am Niederrhein und musste plötzlich bremsen, da ein Huhn auf der Straße unterwegs war. Da sie das Huhn alleine nicht einfangen konnte, klingelte sie an einem Haus in direkter Nähe. Die Hausbesitzer und die Autofahrerin konnten das Huhn auf ein Gelände zurückscheuchen, das laut Aussage der Anwohner einem älteren Ehepaar gehörte, welches aber inzwischen verzogen sei und die Tiere zwar täglich versorge, aber insgesamt den Tieren nicht mehr gerecht werden konnte. Durch den Tiernotruf von Stefan Bröckling wurden die Besitzer kontaktiert und es stellte sich heraus, dass neben zwei Hühnern und einem Hahn noch drei Gänse, eine Ente sowie ein Kaninchen dort lebten. Die Gänse waren bereits an eine Fremdperson als Weihnachtsbraten versprochen. Durch die Intervention von Stefan Bröckling konnte das rückgängig gemacht werden und für alle vorhandenen Tiere ein schönes, schlachtfreies Zuhause gefunden werden. Und so landeten zwei der vermeintlichen Weihnachtsgänse – Michel und Ida – bei Robert und Petra, wo sie nun einen Platz auf Lebenszeit haben und ihr Leben bei bestem Futter, mit einem großen Teich und viel Zuwendung genießen. Der dritte im Bunde, ebenfalls ein Ganter, kam ganz in der Nähe unter, wo ihn bereits eine Schar geretteter Gänse erwartete, bei denen er nun als männliche Verstärkung den Besitzern hilft, die Mädels zu bewachen. Unser Dank an das Lebensretterhühnchen und Stefan Bröckling ist in Worten kaum zu beschreiben. Michel und Ida würden sich über ein paar liebe Paten sehr freuen. 

Renate

lebt bei Nadine

Patentiere / Patenschaft - Renate
Patentiere / Patenschaft - Portrait Renate

„Eigentlich sind wir voll“, hab‘ ich gesagt. Und was kam dann?

Renate kam dann: Eine kleine Ausstallung aus einem Bodenhaltungsbetrieb.

Ich trug sie im Rahmen der Rettung aus dem Stall und musste feststellen, dass sie eine ziemlich große Wunde, mittig auf dem Rücken hatte. Entstanden aufgrund der Enge, des Stresses, der Frustration und der Langeweile unter den vielen Tieren. Das war Renates Glückstag, mit dieser Verletzung hätte sie die nächsten Stunden nicht mehr überlebt.  Und was tat Renate? Sie blinzelte in die Sonne und flötete mich an. Aufgeregt, aber voll Vertrauen in meinem Arm.  Habe ich gesagt, dass wir eigentlich voll sind? Quatsch.  Und so nahmen wir Renate erst einmal in Pflege und Einzelquarantäne.

Erstaunlicherweise hatten wir mehr Probleme mit der Wunde als Renate selbst. Sie hat es gut weggesteckt und dank des ultra-schnellen Hühner-Heilfleisches erholte sie sich prächtig und fühlte sich auch bei uns im Haus pudelwohl.  Sie war bei allem dabei: beim Kochen, beim Fernsehen, beim Putzen und gab zu Allem flötenderweise ihren Senf dazu.

Nach ungefähr drei Wochen war es dann so weit, dass sie zu unseren anderen Hühnern in den Stall und das Gehege konnte. Hier hatte sie es wiederum nicht leicht, sich als Einzelhuhn in eine bereits zusammengewachsene Hühnergruppe zu integrieren. Einige Male musste sie ordentlich etwas von den anderen Hühnern einstecken, die zunächst weder Stall noch Futter mit ihr teilen wollten.

Aber Renatchen hielt durch, behauptete sich und kam nach ein paar Wochen endlich in der Gruppe an und fand ihren Platz.  Aufgrund der intensiven Pflege ist sie nach wie vor unglaublich zutraulich, lässt sich bei jeder Gelegenheit von uns liebkosen und ist, sobald wir im Garten sind, überall dabei.

Einfach wundervoll und herzerwärmend, ihre Entwicklung zu beobachten und zu spüren, wieviel Vertrauen sie uns entgegenbringt, obwohl sie schon so viel Schlimmes erleben musste.

Maja, unser Sonderling ...

Oder: alle Mädchen stehen auf Glitzer

Majafoto
maja

Maja wurde im April 2020 aus einer Bodenhaltung gerettet. Zunächst ist uns bei der Ausstallung nicht aufgefallen, dass sie gesundheitliche Probleme hatte. Erst bei der Verteilung an die Adoptanten kamen ihre Einschränkungen im Bewegungsapparat zum Vorschein – sie konnte kaum laufen und stehen. Nachdem sie bei unserer Vermittlerin Nicole mit Vitaminen, Zusatzfutter und Medikamenten aufgepäppelt wurde, ging es ihr nach einigen Wochen wieder etwas besser. Sie fing an zu laufen, wenn auch nur sehr langsam und gemächlich. Jedoch wollte sie von da an nichts mehr von anderen Hühnern wissen, ja ihre Reaktion auf Artgenossen grenzte manchmal sogar an Hysterie.

Ihr Interesse gilt ganz besonders den Menschen. Sie ist extrem zutraulich, anhänglich und hält sich gerne dort auf, wo sich auch ihre Menschen befinden. Neben dem Herumstreichen auf dem weitläufigen Hof ihres neuen Zuhauses, gehören Kuscheln und leckere Mehlwürmer zu ihren Vorlieben.

Irgendwie ist Maja ein Sonderling, da sie in allen Bereichen so anders ist als ihre gefiederten Freunde. Um ihre körperlichen Einschränkungen nochmal abzuklären, wurde sie im Sommer geröntgt … mit einem verheerenden Ergebnis:

Festgestellt wurde nicht, wie vermutet, eine Problematik an der Wirbelsäule, sondern etwas ganz anderes: Maya hatte ca. 30 Tackerklammern im Magen, welche sie wohl leider bei einem ihrer Streifzüge irgendwo auf dem weitläufigen Hof ausgebuddelt und gefressen haben muss.

In der Annahme, dass dies wahrscheinlich ihr Todesurteil bedeutete, wurde sie mit Schmerzmittel, Laktulose, Sauerkraut und letztendlich einem Kontrastmittel behandelt. Das Kontrastmittel wird gerne von Tauben-Besitzern genutzt, wenn ihre Tiere metallische Gegenstände geschluckt haben. Es regt die Peristaltik von Magen und Darm an und hilft so, die unerwünschten Gegenstände auf natürlichem Weg rauszubringen. Doch selbst der Doc hatte wenig Hoffnung, dass Maja die große Menge an Klammern loswerden würde. Eine Operation am sogenannten Muskelmagen ist bei allen Vögeln schier unmöglich, da nicht nur die OP sehr kompliziert ist, sondern auch der Heilungsprozess der Nähte am starken Muskelmagen unmöglich ist.

Doch Maja ging es unverändert gut: sie lief vorsichtig, hatte großes Interesse an Futter, dem Herumstreichen und machte nicht den Anschein, als sei sie ernsthaft krank, abgesehen von ihrer eingeschränkten Mobilität.

Nach ca. 1 ½ Monaten wurde dann das nächste Röntgenbild aufgenommen und siehe da, alle Tackerklammern waren verschwunden, ABER – stattdessen befanden sich ein Nagel und eine Unterlegscheibe im Magen. Wir, inkl. Doc, waren ratlos!

Aber auch diese Fremdkörper wurden auf natürlichem Wege hinausbefördert, wie das dritte Röntgenbild demonstrierte. Zurzeit, und wir hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt, befinden sich keine glänzenden Metalle in Majas Magen, sondern nur das, was dort auch hingehört. Allerdings ist sie nach wie vor in ihren Bewegungen sehr eingeschränkt, ohne dass wir dafür eine Ursache finden konnten. Wir wünschen uns, dass die kleine Prinzessin ihre Vorliebe für Glitzerkram verliert oder diesen wenigstens nicht frisst, sondern nur bewundert.

Asena, die scheue „Wölfin“

asena
asena

Unsere weiße, kleine Henne Asena wurde im Sommer 2020 aus einer Bodenhaltung gerettet. Direkt beim Ausstallen wurde sie in eine Pflegebox gesetzt, denn schon auf den ersten Blick war klar: Bei ihr liegt mindestens ein Bauchdeckenbruch vor. Die sehr zierliche Henne schliff mit ihrem Bauch fast über den Boden. Für uns war es geradezu unvorstellbar, unter welchen Qualen die arme Maus täglich ihr Ei gelegt haben muss. Die inneren Organe hatten im Bauchraum gar keinen Halt mehr und schaukelten bei jedem Schritt durch die Gegend.

Gleich am nächsten Tag wurde sie bei Doktor Sudhoff erfolgreich operiert. Und es zeigte sich mal wieder, dass gerade die Kleinen die Zähesten sind. Untermittelbar nach dem Aufwachen aus der Narkose schaute sie sich um und erkundete in Ruhe den Aufwachraum in der Praxis. Noch am gleichen Tag kam sie zu Kiki nach Hause und schon am nächsten Tag in einen separaten Auslauf in Sicht- und Rufweite zu den anderen Hühnern. Innerhalb weniger Tage drehte Asena richtig auf und integrierte sich problemlos in die bestehende Hühnergruppe. Dem Menschen gegenüber ist sich nach wie vor eher scheu. So ist sie auch zu ihrem Namen gekommen, der auf eine chinesisch-türkische Legende zurück geht, in der eine scheue Wölfin einen verlassenen Säugling in einer abgelegenen Höhle aufzieht. Unsere Asena ist fester Bestandteil unserer Hühnerherde, unternimmt aber immer wieder ihre Alleingänge und versteckt sich gerne im Gebüsch oder den zahlreichen Unterständen im Gehege. Sie freut sich über Futter und Leckereien, sucht aber keinen näheren Kontakt zum Menschen. Offensichtlich genießt sie die Ruhe und Abgeschiedenheit, die ihr nach dem Stress in der Bodenhaltung Sicherheit zu geben scheint. Aufgrund ihres glänzenden, reinweißen Gefieders und ihrer schlanken, sehr zierlichen Gestalt, haben wir sie zur „Miss Henn 2020“ gekürt. Sie ist wirklich eine Schönheit.

Asenas Legedarm war bei der notwendigen Operation nicht mehr zu retten, sodass sie nun Zeit ihres Lebens einen Hormonchip tragen wird, damit die Ei-Produktion dauerhaft unterbunden werden kann.

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